Profile Zukunftsforscherinnen

Fenja Hentschel

Fenja Hentschel arbeitet an der Schnittstelle von Zukunftsforschung, partizipativen Methoden und strategischer Kommunikation. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Frage, wessen Wissen und Perspektiven in Zukunftsprozessen Gehör finden und wie sich partizipative Formate demokratischer und zugänglicher gestalten lassen.
2026 hat sie ihren Master in Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin abgeschlossen. Ihre Masterarbeit untersucht theoriegeleitet, wie sich Zukunftswerkstätten epistemisch gerechter gestalten lassen, und verbindet dafür Ansätze aus der Erkenntnistheorie und den Disability Studies. Ihre Forschung dazu stellte sie auf der Futures Conference in Turku vor.
Praktisch bringt sie diese Perspektive als Facilitatorin von Futures Literacy Labs (UNESCO) und ausgebildete Zukunftswerkstatt-Moderatorin (Robert-Jungk-Bibliothek, Salzburg) ein. In der strategischen Foresight-Beratung bei Schaltzeit in Berlin verantwortete sie Workshops, Facilitation und Kommunikation; am Bayerischen Foresight-Institut (THI Ingolstadt) arbeitet sie zu Dokumentationsmöglichkeiten von Zukünftekompetenz.
Vor ihrer Arbeit in der Zukunftsforschung war sie in strategischer Kommunikation, Projektmanagement und Medienproduktion tätig und koordinierte u.a. zivilgesellschaftliche Organisationen für ein bundesweites Demokratievorhaben.
Ihr Anspruch: kollektive Imagination und partizipative Methoden so einsetzen, dass Zukunftsarbeit strategisch wirksam und zugleich inklusiv ist.
Sie freut sich über Anfragen und Austausch, am besten über LinkedIn.
Bildrechte / Urheber*in der Fotos: Andy Merkel, Schaltzeit
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